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Der Darm ist die Wurzel des Menschen

Von Geburt an nehmen wir alle Bau- und Brennstoffe des Körpers über unsere Verdauungsorgane auf. Des Weiteren auch all die Vitalstoffe (wie zum Beispiel Vitamine), die Wachstums- Versorgungs- und Energiegewinnungs-Prozesse unterstützen, beziehungsweise überhaupt erst ermöglichen.

Ist die Verdauung beeinträchtigt, so sind alle Lebenswichtigen Prozesse beeinträchtigt.

Laut Welt-Gesundheits-Organisation sind 70% aller Krankheiten ernährungsbedingt.

Der immense Verbrauch von Toilettenpapier in Deutschland gibt durchaus Grund zur Sorge, denn die Produkte einer gesunden Verdauung sind fest, aber nicht hart, wohlgeformt, gehen im Wasser unter und hinterlassen keine Rückstände. Abweichungen deuten auf eine Störung der Verdauungsprozesse hin.

Weitere besorgniserregende Anzeichen sind Aufstoßen, Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung und Durchfall. Es handelt sich hierbei nicht um unbedeutende Wehwehchen, sondern um ernstzunehmende Warnsignale des Körpers.

Eine aus dem Gleichgewicht geratene Verdauung ist auf der einen Seite nur sehr eingeschränkt in der Lage, Nahrung aufzuspalten und Nährstoffe aufzunehmen, und auf der anderen Seite stark darin behindert, den Körper ausreichend zu entgiften.

Untersuchungen brachten bei nahezu 90% der Deutschen eine krankmachende Besiedelung von Bakterien im Darm zutage, 84% hatten eine beginnende Darmschädigung mit der Folge einer mangelhaften Aufnahme von Nährstoffen.

Der Nahrungsmittel, die eine wohltuende Wirkung auf die Verdauung haben, gibt es mehr als genug und meist sind sie nicht einmal teuer (grüne Bohnen, geeignete Soja-Produkte, einfacher Joghurt, Molke und Kefir sind nur der Gipfel dieses "heilsamen" Nahrungsbergs).

Aber ohne eine generelle Ernährungsumstellung macht auch die tollste Darmkur keinen Sinn.

Bitte beachten Sie, dass bei einer lang anhaltenden Verstimmung des Verdauungssystems unbedingt ein Arzt aufzusuchen ist.

Magen und Darm sind besonders anfällig, wenn man auf Reisen ist. Manche Menschen neigen zu Problemen mit dem Stuhlgang, wenn sie in andere Umgebung kommen. Manche reagieren besonders auf andere Lebensmittel und Umstellung der Ernährung mit Schwierigkeiten im Bereich des Magens und des Darms. Ganz schwierig wird es für alle, wenn die Nahrung in manchen Ländern mit anderen Keimen versetzt ist. Of tkann man diesen nur mit Mühe oder gar nicht ausweichen. 

So darf man in Bolivien zum Beispiel in der Hauptstadt nicht mit Wasser gewaschenes Gemüse essen und sogar gar nicht das Gemüse essen. Das zum Bewässern benutzte Wasser enthält nicht ausreichend gereinigte (oder gar nicht gereinigte) Abwässer. So gut wie jeder wird von der Rache Montezumas heimgesucht, wenn er z.B. die dortigen Hamburger konsumiert. Wenn man auf Reisen ist und evtl. auch noch einen Billigurlaub mit Backpackerübernachtungen macht, kann man diesen Keimen für Magen und Darm eigentlich kauf entgehen. Man sollte sich deshalb vor Reiseantritt mit entsprechenden Medikamenten und das auch in ausreichender Menge versorgen. In den Hauptstätten und größeren Stätten des jeweiligen Reiselandes kann man diese natürlich auch vor Ort direkt und oft auch günstiger als in Deutschland kaufen.