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Das kleine Lexikon der Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die vom Körper selbst nicht hergestellt werden können und deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

Aus Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff werden Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate gebildet und sie machen zusammen mit den unten sieben genannten Mineralstoffen 99 Prozent der Körpersubstanz aus.

Das restliche Prozent besteht aus etwa 40 weiteren Elementen, darunter Mineralstoffe mit eiener Konzentration unter 50 mg pro kg Körpergewicht. Diese bezeichnet man als Spurenelemente.

Mineralstoffe können im Gegensatz zu den Vitaminen durch Hitze und Sauerstoff nicht zerstört, sehr wohl aber durch langes Kochen aus der Nahrung ausgelaugt werden.

Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium sind wichtig zur Erhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper.

Gerade Natrium und Kalium (Kochsalz) sind überall im Körper zu finden. Sie erhalten den Druck im Blut und den anderen Körperflüssigkeiten aufrecht, sind wichtig für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven und für die Herzfunktion.

Der tägliche Kochsalzbedarf ist abhängig von der Flüssigkeitszufuhr und vielen weiteren Faktoren.

Ein ausgeglichenes Verhältnis der Konzentration dieser beiden Stoffe ist Grundlage für allgemeines Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Unsere "Vorräte" an Kalzium und Magnesium befinden sich zum Großteil in den Knochen und Zähnen (99%). Fehlt dem Körper das nötige Kalzium für den Stoffwechsel, entnimmt er dies den Knochen und Zähnen zu deren Schaden. Dies geschieht besonders bei erhöhtem Bedarf im Wachstum, der Schwangerschaft oder Stillzeit. Die Versorgung mit Kalzium ist heutzutage in der Regel eher mangelhaft, obwohl sich der Bedarf mit einem ausreichenden Genuss von Milch leicht decken liese.

Phosphorsäure ist für den Energieumsatz von Bedeutung und ein unentbehrlicher Baustein in fast allen Bereichen des Körpers, besonders bei den Knochen.

Chlor kommt im Körper nur in anorganischen Verbindungen vor (Magensaft, Blut, Lymphe, Harn, Schweiß und besonders in der Haut).

Schwefel ist in fast allen Eiweißstoffen enthalten und im Körper, vor allem in den Haaren.

Diese Auflistung ist lediglich eine kleine Übersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.