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Das kleine Lexikon der Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Körper selbst nicht hergestellt werden können und deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

Sie wirken in kleinen und kleinsten Mengen, sind jedoch für den Ablauf der Lebensvorgänge unentbehrlich. Bei allgemeinem Vitaminmangel kommt es zu einem Nachlassen der Lebensfunktionen.

Provitamine (zum Beispiel Karotin) sind Vorstufen, die vom Körper zu Vitaminen umgebaut werden.

Es wird unterschieden zwischen fettlöslichen (fl) und wasserlöslichen (wl) Vitaminen.

Eine Überdosierung ist bei wasserlöslichen Vitaminen eher unwahrscheinlich, da sie in der Regel einfach ausgeschwemmt werden, bei fettlöslichen dagegen durchaus möglich.

In gemischter, abwechslungsreicher Kost mit reichlich Obst und Gemüse, wenn dies auch rohe Bestandteile enthält, sind alle notwendigen Vitamine in ausreichender Menge enthalten.

Durch die Zubereitung der Nahrungsmittel und durch fehlerhafte Behandlung bei der Aufbewahrung wird der Vitaminanteil der Nahrungsstoffe aber häufig bedenklich vermindert.

Bei zahlreichen Obst- und Getreidesorten befinden sich die Vitamine hauptsächlich im Keim und dicht unter den Schalenteilen. Gerade diese werden aber bei der Aufarbeitung und Zubereitung oftmals entfernt (Weißmehl, Kochreis, geschältes Obst...).

Zusätzlich werden bei langem Kochen und Braten die gegen Hitze meist unbeständigen Vitamine zerstört.

Geschälte Kartoffeln, Obst, Gemüse und Salate sollten nicht lange im Wasser liegen bleiben, denn Einweichen und Waschen entzieht ihnen neben Mineralstoffen auch Vitamine.

Groß ist der Verlust an Vitaminen auch bei frischen Säften, die dem Sauerstoff der Luft ausgesetzt sind. Orangensaft hat bereits 30 Minuten nach dem Pressen die Hälfte seines Vitamin-C-Gehalts eingebüßt.

Vitamin A (fl) wird aus dem Provitamin Karotin gebildet. Es ist wichtig für die Anpassung an Helligkeitsunterschiede im Auge, hat eine regulierende Wirkung auf den Stoffwechsel und schützt sowohl die Haut als auch die Schleimhäute.

Vitamin B1 (wl) ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems.

Vitamin B2 (wl) fördert das Wachstum und regt mit die Zellatmung an.

Niacin (wl) ist beteiligt am Stoffwechsel und ein hautwirksamer Faktor.

Vitamin B6 (wl) reguliert mit den Gewebestoffwechsel.

Vitamin B12 (wl) ist ebenfalls beteiligt am Stoffwechsel und ein hochwirsamer Faktor bei der Bildung von roten Blutkörperchen, sowie bei der Zellfunktion im Zentralnervensystem.

Pantothensäure (wl) ist lebenswichtig für den Aufbau und die Stoffwechselfunktion des Körpergewebes und die Widerstandsfähigkeit der Haut.

Biotin (wl) ist wichtig für die Stoffwechselfunktionen und unentbehrlich für die Haut.

Folsäure ist beteiligt an der Bildung der roten Blutkörperchen, am Aufbau der Nukleinsäuren und fördert das Wachstum mancher Mikroorganismen.

Vitamin C (wl) ist Begleitstoff aller lebenswichtigen Wirkstoffe im menschlichen Organismus und aktiviert den gesamten Zellstoffwechsel. Die Wirkungen von Vitamin C sind äußerst vielfältig. So wirkt es ebenso bei der Blut- und Knochenbildung mit und fördert die Eisenresorbtion im Darm.

Vitamin D (fl) steuert den Kalzium- und Phosphorstoffwechsel und ist unentbehrlich für die Knochenbildung.

Vitamin E (fl) ist beteiligt am Grundumsatz, sowie am Wasser-, Fett- und Kohlehydratumsatz. Es gewährleistet den Bau und die Funktion der Keimdrüsenepithelien und die Aufrechterhaltung einer normalen Schwangerschaft. Vitamin E ist ferner von Bedeutung für die Entwicklung der Muskulatur und des Bindegewebes.

Diese Auflistung ist lediglich eine kleine Übersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.